Merz spricht Klartext: „Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann
Der Moment der Klartext-Ansage – Frontale Kritik am Regime in Teheran
Mit fester Stimme wechselte Merz abrupt vom Thema Digitalisierung zur Lage im Iran. „Wenn sich ein Regime nur noch mit Gewalt an der Macht halten kann, ist es faktisch am Ende“, erklärte er – und fügte hinzu, man erlebe „die letzten Tage und Wochen dieses Regimes“. Die Aussage schlug ein wie ein Donnerhall.
Die Botschaft war unmissverständlich: Der deutsche Kanzler rechnet mit einem baldigen Ende der Mullah-Herrschaft. Applaus mischte sich mit Erstaunen; Social-Media-Feeds explodierten binnen Sekunden.
Proteststürme und blanke Verzweiflung – Irans Bevölkerung reagiert
Bereits seit über zwei Wochen gehen Menschen in Dutzenden Städten gegen Inflation, Korruption und Religionszwang auf die Straße. Nach den Worten aus Bengaluru schwoll der Protest erneut an: junge Frauen hissten verbotene Banner, Taxifahrer hupten im Chor, WhatsApp-Videos dokumentierten brennende Barrikaden.
Menschenrechtsgruppen beziffern die Opferzahlen inzwischen auf mindestens 648 Tote, darunter mehrere Kinder; Aktivisten sprechen gar von mehr als 6000 Todesopfern seit Dezember. Merz’ Statement gab vielen das Gefühl, nicht länger allein zu sein.