Internet-Echo: Von Spott bis Solidarität

Minuten nach Sendungsende trendete der Hashtag #RomyHiller. Zwischen humorvollen GIFs und uncharmanten Kommentaren fanden sich auch ernste Stimmen, die auf Sexismus im Arbeitsalltag hinwiesen: Hiller habe schlicht ihren Job gemacht und werde nun auf ihren Körper reduziert.
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Influencerinnen wie Marie Nasemann lobten Hillers Professionalität, während Medienkritiker Dirk von Gehlen eine Debatte über Dresscodes in Nachrichtenstudios anstieß. In weniger als vier Stunden verzeichnete X (ehemals Twitter) mehr als 40 000 Beiträge zum Thema.
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Wer aber steckt eigentlich hinter der Frau, die trotz Turbulenzen keinen Versprecher zuließ? Das klä
Der Sender reagiert – und schweigt zugleich

Eine kurze Mitteilung aus der ARD-Pressestelle bezeichnete den Vorfall als „technisch bedingte optische Irritation“; Romy Hiller selbst wolle sich nicht äußern. Hinter den Kulissen indes wird bereits über klarere Styling-Richtlinien diskutiert. Kolleginnen berichten, dass künftig ein „Studiolicht-Check“ für Blazer-und-Top-Kombinationen verpflichtend sein soll.
Interessant: Eine offizielle Entschuldigung blieb aus, stattdessen lobte Chefredakteur Marcus Bornheim Hillers „unerschütterliche Ruhe in Live-Situationen“. Zwischen Formalien schwingt also auch Stolz mit – ein Hinweis darauf, dass die Marke „Tagesschau“ keine Schwäche zeigen will.
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Bleibt die Frage, was dieser Abend langfristig für Hillers Karriere und die Nachrichtensendung bedeutet …