Propaganda in Teheran und Proteste im Land

Iranische Staatsmedien spielten den Tweet groß aus und inszenierten Merz als „neokolonialen Hetzer“. Die Hardliner-Presse feierte Araghtschi für seine „Ehre verteidigende Wortwahl“, während regimenahe Kommentatoren das Posting als „nötiges Ventil“ in Zeiten der Sanktionen feierten.
Parallel dazu flammten im Inland erneut Proteste auf: Studierende skandierten Parolen gegen Korruption und Krieg, während Sicherheitskräfte hart durchgriffen. Teherans Führung nutzte die Lage, um von der innenpolitischen Krise abzulenken. Welche diplomatischen Konsequenzen folgten in den Tagen danach?