Meterhoher Schnee sorgt für Chaos und Katastrophenwarnungen
Wenn das Handy Alarm schlägt

Gegen sieben Uhr morgens hallten gleich mehrere Warntöne durch Wohnungen und Büros. Katastrophen-Apps riefen zur Vorsicht auf, rieten von unnötigen Fahrten ab und kündigten Schulschließungen an. In manchen Häusern blieb das Licht aus, weil Dachständer unter der Schneelast nachgaben und Leitungen beschädigten.
Gleichzeitig verbreiteten sich erste Schnappschüsse in den sozialen Netzwerken: Dächer verwandelten sich in runde Kissen, Laternen strahlten wie Kerzen in meterhohen Schneekegeln. Wo genau das Chaos tobt, verraten wir gleich – denn eine Region steht nun besonders im Fokus.
Im Herzen des Freistaats

Am späten Vormittag bestätigte sich, was viele schon ahnten: Der Ausnahmezustand spielt sich im Freistaat Bayern ab. Besonders in den nördlichen und mittleren Landesteilen fiel teils doppelt so viel Schnee wie in einer durchschnittlichen Januarwoche. Räumkommandos mussten Bäume von Straßen ziehen, weil Äste unter der Last brachen