Die böse Überraschung an Heiligabend

Ein paar Wochen nach ihrem Wochenendeinkauf beim Rewe-Markt an der Alleestraße in Hamm erreicht Heinz G. und seine Frau ein Schreiben des Parkraumbewirtschafters Fair Parken: 29,90 Euro Vertragsstrafe plus 10 Euro Bearbeitungsgebühr – angeblich, weil die Parkscheibe gefehlt habe. Vom Supermarkt-Ausflug bis zum Fest der Liebe vergingen zwar fünf Wochen, doch die Post kam pünktlich zum Heiligen Abend.
Das Paar fühlt sich überrumpelt: Am Auto steckte kein Hinweis, die Parkscheibe lag – für sie gut sichtbar – in einer Mulde des Armaturenbretts. Ärger, Ratlosigkeit, Fragezeichen: Wie kann etwas, das sie korrekt erledigt haben, plötzlich teuer werden? Weiter geht es mit der Frage, warum hier überhaupt eine „Vertragsstrafe“ verlangt wird.